Steter Tropfen höhlt den Stein

Ich hatte heute meine fünfte Flugstunde und es wird wirklich von Mal zu Mal besser – ich habe heute nur einmal „Pass auf deine Geschwindigkeit auf“ gehört, und das durch mein Navi im Auto 😉

Ich habe den koordinierten Kurvenflug inzwischen gut drauf und auch das Beschleunigen und Verlangsamen mit Verstellpropeller von 110 auf 200 km/h funktioniert inzwischen so gut, dass ich kaum einen Höhenverlust hinnehmen muss.

So sind wir dann heute auch hauptsächlich Platzunden geflogen und haben dabei insgesamt neun Touch-and-Go′s durchgeführt, wobei ich auch da merkte, dass ich mit der Zeit deutlich lockerer wurde. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass ich noch kaum ein Gefühl fürs Ausschweben habe – immer wenn ich unten bin, ziehe ich die Maschine zu stark wieder hoch und dopse dann so auf der Landebahn vor mich hin…

Dafür funktioniert das Eindrehen in die Platzrunde inzwischen hervorragend und auch die Höhe stimmt (meistens jedenfalls), sodass ich einen sauberen Endanflug hinbekomme.

Ein weiteres Problem ist das Treten des rechten Seitenruders beim Durchstarten; die Koordination von Vollgas geben und das Flugzeug schön sauber auf der Piste halten ist momentan noch wirklich schwer.

Nichtsdestotrotz war es eine wunderbare Flugstunde, was natürlich auch daher kommt, dass die Luft heute morgen wieder wie Seide war. Abgesehen davon bemerke ich selbst aber inzwischen auch, dass ich wirkliche Fortschritte mache, was mir bei den ersten vier Flugstunden (subjektiv) einfach nicht aufgefallen war. Ich sitze deutlich entspannter in der Kiste und traue mich auch, etwas länger nach außen zu schauen, da ich weiß, dass meine Geschwindigkeit und das Steigen/Sinken passen – ich beginne so langsam, das Fliegen zu genießen :-)

Liebe Grüße, Tobias